Eine weihnachtliche Weltreise mit RADA synergica

10,00  15,00  inkl. MwSt.

Artikelnummer: Weltreise-004 Kategorien: , ,

Imposanter Grand Prix der Weihnachtsmusik

Auswahl zurücksetzen

Beschreibung

Twel­ve Points: RADA syn­er­gi­ca legen CD mit inter­na­tio­na­len Weih­nachts­lie­dern vor

Hin­ter dem muf­fi­gen Fut­ter des ollen Weihnachtsmann-​Mantels regt sich ryth­mi­scher Wider­stand. Drei char­man­te Damen brin­gen all jenen Ret­tung, denen es nach Ein­nah­me des Gän­se­bra­tens am Hei­li­gen­abend vor der akus­ti­schen betulich-​sakraler Tra­di­ti­onstü­me­lei graut.
Nix mit “Stil­le Nacht, hei­li­ge Nacht” und ande­ren Gru­sel­ka­mel­len – das Leip­zi­ger Trio RADA syn­er­gi­ca schiebt eine Alter­na­ti­ve unter den Nadel­baum. “Eine weih­nacht­li­che Welt­rei­se” steckt voll inter­na­tio­na­ler Fest­lie­der und ech­ten Geheim­tipps. Das tem­po­rei­che spa­ni­sche Stück “Los peces en el rio” und das ruhi­ge flie­ßen­de “Deep Peace” aus Irland zum Bei­spiel. Wah­re Exo­ten sind unter ande­rem “Eder­le­zi”, das die Zigeu­ner sin­gen – und ein Schman­kerl aus dem hei­mi­schen Stall: “S´Raachermannel” wird ori­gi­nal erz­ge­bir­gisch kre­denzt. Mit fach­kun­di­ger Hil­fe bis ins Detail haben die Musi­ke­rin­nen die ver­schie­de­nen Spra­chen ein­stu­diert und ein­ge­sun­gen. Infos zu jedem Stück gibt das von Frank Schlet­ter illus­trier­te Book­let.
Ein impo­san­ter Grand Prix der Weih­nachts­mu­sik also, den RADA syn­er­gi­ca mor­gen auch live im Frau­en­kul­tur­zen­trum fei­ern. Neben schwung­voll Jid­di­schem und einer schwei­zer Kost­pro­be zau­bern Ste­fa­nie Koch, Syl­ke Jila­ni und Clau­dia Herold mit Gast­mu­si­ker Stef­fen Pet­zold ein herr­lich träu­me­ri­sches indi­sches Man­tra hin, auf das die “Thai­län­di­sche Königs­hym­ne” folgt. Und das Did­ge­ri­doo grum­melt beim Bei­trag aus Neu­see­land. Twel­ve Points!
Nach sol­chen Höhe­punk­ten ist die ein­gangs gegei­ßel­te “Stil­le Nacht” als Track Num­mer 15 dann doch rich­tig schön: Zum einen wegen des per­len­den Kla­vier­spiels, zum ande­ren, weil es neben einer deut­schen Stro­phe in Hin­di, Ara­bisch und Hebrä­isch gesun­gen wird. Zum Schluss “Tau­send Ster­ne sind ein Dom” – einst erson­nen in einem ver­sun­ke­nen Land, das sich DDR nann­te.

Mark Dani­el, Leip­zi­ger Volks­zei­tung

X